| Aichhalden gewinnt auch gegen Tuttlingen |
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Einen Abend vor dem Nikolaustag, war der Nikolaus bereits in Tuttlingen und bescherte der Aichhalder Staffel nicht nur einen Schokonikolaus, sondern auch zwei weitere Punkte zur Verteidigung der Tabellenspitze. Dass dieser dann mit 23:13 und gerade mal 3 verlorenen Einzelduellen so deutlich ausfiel, lag wahrscheinlich am mitgebrachten Aichhalder Fanblock, der sich an diesem Abend in Topform präsentierte (und das sogar in Abwesenheit von Daniel S.). In der ersten Begegnung musste Aichhalden allerdings schon die erste Niederlage einstecken. Stefan Weber (55 greco) hielt gegen Roland Majer im Standkampf zwar recht gut dagegen, doch in der Bodenlage konnte er sich der Ausheber seines Gegners nicht erwehren, so dass letztlich 4 Punkte an die Tuttlinger gingen. Probleme hatte auch Marcel Stroia (120 freistil) gegen den äußerst passiv agierenden Tomasz Sczerek. Doch nachdem die zweite Runde etwas unglücklich an den Tuttlinger Ringer ging, zeigt Stroia, warum er in dieser Saison noch immer unbesiegt ist. Auf souveräne Art und Weise war er immer zum entscheidenden Zeitpunkt hellwach und machte die Wertung(en). Dies bedeutete ein 3:1 zu Gunsten der Aichhaldener. In der Gewichtsklasse bis 60 kg hatte der ABA-Athlet Johannes Erath gegen Ryszard Nowak einen guten Start. Die ersten beiden Runden gewann er jeweils mit zwei Punkten Vorsprung. Doch nachdem er in der dritten Runde am Rande einer Schulterniederlage war, verlor er seine Linie. Sowohl die dritte als auch die vierte Runde gingen somit verloren. In der fünften Entschied dann der Zwiegriff den Kampf doch noch zu Gunsten des Aichhaldeners. Im Halbschwergewicht wies Patrick Schwendemann seinen Kontrahenten Richard Dajka in die Schranken. Souverän und zu keinem Zeitpunkt gefährdet gewann er klar nach drei Runden. Auch Alichan Isaev (66 greco) musste nicht an seine Leistungsgrenze gehen, um nach drei Runden zu gewinnen. Gegen Tomasz Kierpiec war er sowohl im Stand als auch in der Bodenlage der bessere Akteur. Hier seien nochmals die mitgereisten Aichhalder Fans erwähnt. Durch (nahezu) ununterbrochene Fangesänge unterstützten sie die Mannschaft lautstark und wurden erst etwas leiser, als der Sieg bereits in trockenen Tüchern war. Sollte man nächste Woche gegen Taisersdorf und vor allem dann auswärts gegen Hausen-Zell an diese Leistung anknüpfen können, dann kann sich der Gegner schon mal warm anziehen..... In der nächsten Begegnung stand ein Ex-Aichhaldener auf Seiten der Tuttlinger auf der Matte. Bernd King war wie bereits in der Vorrunde gegen Alexander Heith (84 greco) immer der aktivere im Stand, doch Alexander Heith wusste um die Schwäche seines Gegners in der Bodenlage und konnte ihn in jeder Runde durchdrehen. Somit konnten drei weitere Punkte auf das Aichhalder Konto hinzuaddiert werden. Somit stand es bereits 15:7 zu Gunsten der Mannschaft von Trainer Uwe Schullian und man konnte bereits mit einem Sieg rechnen. Keinen Gegner hatte Michael Wernz, der bis letzte Saison noch für Tuttlingen an den Start ging. Dadurch hatte er diese Saison nicht die Möglichkeit gegen seinen Ex-Verein sein Können unter Beweis zu stellen, da er in der Vorrunde verletzungsbedingt absagen musste. Demzufolge stand es bereits 19:7. Und wieder gab es ein Wiedersehen mit einem ehemals aichhalder Ringer. Manuel Fehrenbach stand gegen das Aichhalder Urgestein Frank Schwab (84 freistil) auf der Matte und zum wiederholten Mal konnte er das Duell für sich entscheiden. Dabei konnte Schwab diesmal nicht ganz so knapp wie in der Vorrunde an den Rand einer Niederlage bringen, trotzdem gewann er eine Runde gegen den körperlich starken Fehrenbach. Somit endete das Duell nach 4 Runden zu Gunsten der Tuttlinger. Eine starke Leistung zeigte Jürgen Zingraf in der Gewichtsklasse bis 74 im griechisch-römischen Stil. Durch schöne Durchdreher konnte er seinen Vorrundensieg gegen Krysztof Szatko wiederholen. Gespannt war man auf die Leistung von Kirill Fadeew (74 freistil) gegen den starken Ryszard Lesniewski. Fadeew, der dieses Jahr bisher zu den Leistungsträgern der zweiten Mannschaft zählte, konnte den kompakten Tuttlinger Ringer zwar keine Runde gewinnen, trotzdem zeigte er ein ansprechende Leistung und hätte mit etwas Glück sogar die dritte Runde gewinnen können. Dieses war ihm aber an diesem Abend nicht vergönnt und somit stand ein deutlicher 23:13 Sieg zu Buche. Im letzten Heimkampf gegen Taisersdorf erhofft sich die Aichhalder Staffel vor allem eins: Dass die Zuschauer nach einer überzeugenden Auswärtsvorstellung auch zu Hause wieder zu alter Stärke zurückfinden. Dann sollte die Taisersdorfer Staffel wohl nichts aus Aichhalden mitnehmen dürfen, außer vielleicht einem Schokonikolaus...... |